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Hier wuchs Adolf Cluss auf - die Klostergasse in Heilbronn mit den Häusern der Familie Cluss: Das große Wohnhaus der Familie (1), daneben die Kelter mit einem großen Weinkeller (2) und drei kleinere Wohnhäuser (3-5), die Heinrich Cluss 1821/22 kaufte und wenige Jahre mit später mit Gewinn wieder verkaufte.


Das Haus Klostergasse 4 auf einem Foto aus der Vorkriegszeit


Der Christuskopf von Hans Seyfer, der 1905 im Geburtshaus von Adolf Cluss in der Klostergasse gefunden wurde.


Das Cluss'sche Haus in der Klostergasse

Der Großvater von Adolf Cluss hatte 1795 "eine Behausung in der Klostergassen, mit Num. 39 bezeichnet, samt einem Garten und Hofraithin" gekauft. Das große Anwesen war 1433 erbaut worden und zählte zu den ältesten Häusern in Heilbronn. Unter anderem lebte hier für einige Jahre der Heilbronner Reformator Johann Lachmann.

Die Familie Cluss verkaufte das Haus samt daneben liegender Kelter Anfang der 1870er Jahre an den Küfer Gustav Ehrmann. Als dieser 1905 von der Klostergasse aus eine Durchfahrt in den Hof anlegen ließ, fand man den Kopf einer Christusfigur - wie sich später herausstellte ein Werk des Bildhauers Hans Seyfer, der 1498 den Hochaltar der Heilbronner Kilianskirche fertig gestellt hatte. Die Christusfigur war Teil eines großen Kruzifixes, das Hans Seyfer um 1505 vor dem Sülmertor errichte.

Georg Andreas Cluss, der Großvater von Adolf Cluss, leitete als Werkmeister im Dienste des Kurfürsten von Württemberg den Abbruch des Vorwerks vor dem Sülmertor. Da der Sockel des Kruzifixes im neu angelegten Garten des Kurfürstlichen Palais zu stehen kam, ist nicht auszuschließen, dass der Kopf mit anderen Bruchstücken als Füllmaterial in das Cluss'sche Haus kam.

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